Digitalisierung und Medienbildung

Fake News, Instagram, Facebook, Youtube – Digitale Medien sind mittlerweile zu selbstverständlichen Begleitern in unserem Alltag geworden. Unsere Schüler*innen nutzen sie ganz selbstverständlich. Am Hermann-Hesse-Gymnasium sollen sie von diesem Wissen profitieren, damit arbeiten, Neues lernen, Vorteile und Nachteile kennenlernen. Digitalisierung in der Schule braucht ein Konzept. Wir arbeiten mit einem ganzheitlichen Ansatz auch in dem Bereich der Digitalisierung und Medienbildung. Wir wollen offen mit neuer Technik umgehen, sie in den Unterricht einbauen, Unterricht effektiver machen oder auch spannender. Aber alle sollen davon profitieren. Am Hermann-Hesse-Gymnasium gibt es nicht nur Informatikkurse sondern auch Kurse, die einen kreativen Zugang zur Digitalisierung ermöglichen wie zum Beispiel den Kurs “Digitale Welten”, Filmkurse und Robotikkurse. Wir haben einen Klassensatz Laptops und einen Klassensatz iPads, damit die Schüler*innen flexibel arbeiten können. Mit Tablets kann man recherchieren, Erklärvideos drehen, Graphik Novels zeichnen, Interviews aufnehmen und vieles mehr.

Ausstattung unserer Schule mit digitalen Geräten

  • Mediathek – Bibliothek und Medienraum mit 12 PCs und einem Klassensatz Laptops für die eigenständige Recherche und Arbeit
  • Computerraum mit 26 PCs
  • Klassensatz iPads
  • Kreativraum mit 15 iMacs für die künstlerischen Fächer
  • gesichertes Wlan
  • Smartboards in jedem Unterrichtsraum
  • 3D-Drucker

Unterricht

  • ITG als Unterrichtsfach in Jg. 8
  • Wahlpflichtkurs Informatik in Jg. 9 und 10
  • Grundkurs Informatik (Erlernen von Programmiersprache)
  • Zusatzkurs “Film und Medien” (Analyse von Filmen, Filmproduktion und Montage mit Final Cut, Youtube-Videos online stellen)
  • Zusatzkurs “Digitale Welten” (Betreuung der Homepage, des Schulblogs und des Instagram-Accounts der Schule)
  • Profilkurs Robotik in Jg. 7 und 8
  • Profilkurs 3D-Druck in Jg. 9
  • Profilkurs “Digital Angels” in Jg. 10
  • Profilkurs Film in Jg. 7-10
  • Profilkurs Foto in Jg. 9

Ehrung als “Exzellente Digitale Schule”

Fr. Roschke, Hr. Fuhrmann und Fr. Nicklisch bei der Siegelverleihung am 30.09.2021

Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat uns das Qualitätssiegel „Exzellente Digitale Schule 2021-25“ verliehen. Sie verweist damit auf unser nachhaltiges und qualitätsorientiertes Engagement für digital gestützte Bildung im Unterricht und im Ganztag.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Ich gratuliere den Siegerschulen herzlich. Hier werden die Kompetenzen entwickelt, die für Lernende im 21. Jahrhundert herausragend sind: Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken. Die heute ausgezeichneten Schulen nehmen als Multiplikatoren eine wichtige Rolle zur Weiterentwicklung der digital gestützten Bildung ein. Die Corona-Krise hat uns noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig das ist. “

Das Qualitätssiegel „Exzellente digitale Schule“ ist ein Leitprojekt des „eEducation Berlin Masterplans“. Der Jury gehörten Anja Tempelhoff (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie), Prof. Dr. Petra Anders (Humboldt-Universität zu Berlin), Beth Havinga (Bündnis für Bildung), Jacob Chammon (Forum Bildung Digitalisierung), Vincent Steinl (Deutsche Schulakademie), Dr. Dieter Müller (Deutsche Technologiestiftung) und Simone Fölsch (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie) an.

Hier finden Sie die Pressemitteilung des Berliner Senats.

Ehrung als “Digitale Schule”

Auszug aus der Pressemitteilung:
Berlin, 06. November 2019. Vier Schulen wurden als „Digitale Schule“ geehrt. Das Signet ermöglicht es, durch einen Kriterienkatalog Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei einer entsprechenden Profilbildung kann von einer „Digitalen Schule“ gesprochen werden. Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst fünf Module, die alle von den Schulen nachgewiesen werden:

1. Pädagogik & Lernkulturen
2. Qualifizierung der Lehrkräfte
3. regionale Vernetzung
4. Konzept und Verstetigung
5. Technik und Ausstattung.

Die Module sind orientiert an der KMK-Strategie „Digitale Bildung“ und wurden von Fachexperten und Wissenschaftlern der o.g. Verbände entworfen. Die Ehrung „Digitale Schule“ ist wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig. Alle Schulen wurden heute für ihre Schwerpunktsetzungen ausgezeichnet.

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Berlin steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär. Prof. Dr. Hannes Federrath, Präsident der Gesellschaft für Informatik: „Eine von Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung geprägte Welt bedarf eines umfassenden Bildungsverständnisses, das technische, gesellschaftliche und anwendungsbezogene Perspektiven gleichermaßen miteinbezieht. Die Auszeichnung ‚Digitale Schule‘ reflektiert diesen Ansatz. Wir danken den vielen Bildungsexpertinnen und -experten für die Begutachtung der zahlreichen Bewerbungen. Es ist erfreulich zu sehen, wie viele Lehrkräfte und Schulleitungen mit ihrem Engagement dazu beitragen, das von uns ausgezeichnete Bildungsverständnis zu etablieren.“

„Die ausgezeichneten Schulen öffnen sich stärker und stärker für Informatische Bildung und die Digitalisierung. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Transformation vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, haben wir die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet wollen wir das Engagement all der Schulleitungen und Lehrkräfte würdigen und bestärken, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen“, sagt Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Unsere Kooperationspartner

Digibits – Digitale Bildung trifft Schule
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