Fremd bin ich eingezogen ...

Foto: Isabel Kiesewetter

"Ein berührendes Theaterstück"

Am 28. und 29. Oktober hat der Theaterkurs der 12. Jahrgangsstufe unter Leitung von Frau Kruska das Theaterstück "Fremd bin ich eingezogen... Heimatgeschichten aus Kreuzberg, präsentiert. In dem Stück geht es um die Migrationsgeschichten der Schüler*innen, die über die Gründe, warum ihre Familien nach Deutschland gekommen sind, berichten.

Von Anfang an herrschte eine sehr emotionale Stimmung. Das wird vor allem durch den Chorgesang ausgelöst, mit dem das Theaterstück beginnt. Diese Emotionalität wird durch die Beleuchtung der Bühne und die aussagekräftigen Bühnenbilder und Projektionen sehr gut unterstützt. So konnte man zum Beispiel die Familienbilder der jeweiligen Schauspieler*innen erkennen. Das fand ich persönlich sehr interessant und begeisternd.

Ich habe Melda interviewt, die im Chor mitgesungen hat. Sie berichtete mir, dass es ihr viel Spaß gemacht habe, in dem Stück mitzuwirken. Sie habe viele neue Lieder gelernt. Obwohl die Proben sehr zeitintensiv und auch anstrengend waren, da alle eine gute Performance ablegen wollten, habe es sich am Ende auf jeden Fall gelohnt, mitzumachen. Der Erfolg des Stücks habe sie stolz gemacht und sie habe viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Obwohl sie mit dem Theaterkurs gemeinsam viel geprobt haben, hat sie die Stimmung am Auftrittstag berührt: „Die Aufführungen waren noch einmal komplett anders als die Proben, da es viel lebendiger war. Vor so vielen Zuschauern aufzuführen, ist eine ganz neue, tolle Erfahrung“, berichtet Melda.

Ich persönlich kann Melda nur zustimmen. Das Stück war sehr berührend. Obwohl es relativ kurz war, wurde die "Message" des Theaterstücks sehr gut vermittelt. Was ich auch sehr spannend fand, war, dass in mehreren Sprachen gesprochen und teilweise auch übersetzt wurde, zum Beispiel auf türkisch, arabisch, etc.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass es ein sehr gelungenes Theaterstück war, mit vielen verschiedenen emotionalen und aufregenden Elementen, das sich auf jeden Fall gelohnt hat, anzuschauen.

Esma Ersan

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