Alumni

Hier stellen wir euch ehemalige Schüler*innen unserer Schule vor.

Tolga

Frage: Tolga, du hast vor 4 Jahren dein Abitur bei uns an der Schule abgelegt und seitdem strebst du eine Karriere bei der Berliner Landespolizei an. Was war deine Motivation hinter diesem Streben?

Kurz gefasst, hatte ich schon als Kind Interesse an der Polizei. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich in Kreuzberg aufgewachsen bin und hier fast tagtäglich irgendwelche Polizeieinsätze beobachtet habe. Ich fand das damals immer sehr interessant.

Nach dem Abitur kam für mich auch ein Lehramtsstudium in Frage, jedoch entschied ich mich schlussendlich für die Polizei. Der Grund hierfür war, dass die Polizei eine gute Mischung aus Praxis und Theorie mit sich bringt. Man ist viel draußen unterwegs, die Einsätze sind abwechslungsreich und während dem Studium/ während der Ausbildung verdient man sogar gutes Geld

Frage: In der heutigen, doch herausfordernden Zeit benötigen PolizistInnen ein dickeres Fell. Welche Eigenschaften sollten künftige AnwärterInnen, deiner Meinung nach, noch mitbringen? 

Gute Frage. Es kommt bei Einsätzen zu unterschiedlichen Situationen, in denen verschiedene Eigenschaften  und Lösungen gefordert werden. Ich denke, dass genau deshalb jede Person ihre eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen einbringen kann. Was auf jeden Fall wichtig ist, ist Teamarbeit. Als Polizei arbeiten wir immer im Team und ergänzen uns gegenseitig.

Was des Weiteren noch wichtig ist, ist einen kühlen Kopf zu bewahren und bei Konflikten auf Sprache und Kommunikation als wichtigstes Einsatzmittel zu greifen. Häufig lassen sich mithilfe einer menschlichen und coolen Art Konflikte gut regeln.

Frage: Was sind die spannenden Bereiche in deinem Beruf? Gibt es Momente, die dich an deine Grenzen bringen?

Wie gesagt, ist der Beruf sehr vielseitig. Mal kommen Bürger zu uns und fragen nach dem Weg, Mal nehmen wir Verkehrsunfälle auf und Mal rennen wir fliehenden Straftätern hinterher und setzen uns gegebenenfalls mit diesen körperlich auseinander. 

Ich finde es immer spannend mit Blaulicht zu einem dringendem Einsatz zu fahren, bei dem ich nicht genau weiß, was mich vor Ort erwartet. Da gerät man auch in stressige Situationen. Aber als Team arbeiten wir auch unangenehme oder gefährliche Situationen gut ab. Ab und zu gibt es auch Einsätze, bei denen wir Mal schmunzeln müssen.

Frage: Wie sieht dein beruflicher Werdegang aus? Welche Ziele verfolgst du weiterhin?

Es gibt innerhalb der Polizei sehr viele unterschiedliche Dienststellen. Dazu gehören zum Beispiel die Hundertschaften, die Diensthundestaffel, die Wasserschutzpolizei, das SEK, die Motorradstaffel und vieles mehr. 

Ich bin zurzeit auf einem Abschnitt und fahre Funkwagen. Das heißt, wir fahren die eingehenden Notrufe (110) innerhalb des Abschnittsbereichs ab. Das macht mir großen Spaß und die Arbeit ist abwechslungsreich. Ich lasse erst einmal alles auf mich zukommen und sammle mehr Diensterfahrung, bevor ich über weitere Schritte nachdenke.

Frage: Welche Tipps und Ratschläge würdest du unseren Hessianern geben, die vielleicht nun den Wunsch hegen, deinem Beispiel zu folgen?

Wenn du Interesse hast, kannst du dich schon nach dem MSA für die Ausbildung (mittlerer Dienst, Schutzpolizei) bewerben. 

Mit dem Abi kannst du dich auch für das duale Studium (gehobener Dienst, Schutz- oder Kriminalpolizei) bewerben. In der Ausbildung und im Studium erwarten dich Einsatztrainings, Sport, Schießen, Fahrsicherheitstraining und Unterricht in Rechtsfächern, sowie in polizeilichen Themengebieten. 

Wenn du unentschlossen bist, kannst du jederzeit nach einem Praktikum fragen. 

Dazu einfach berlin.de/polizei/beruf/praktikum/ abchecken. 

Die Polizei Berlin bietet eine gute Mischung aus Praxis und Theorie, Abwechslung, coole Kollegen, den Beamtenstatus und sicheres Einkommen. 

Wer Fragen hat, kann jederzeit dem Herrn Phan schreiben und nach meinen Kontaktdaten fragen. Schreibt mir einfach und ich beantworte euch gerne eure Fragen oder erzähle euch Weiteres.